Vergleich · 30 Sekunden

ETF-Sparplan oder Versicherungsmantel — was spart dir wirklich mehr Steuern?

Kein Anbieter-Vergleich, keine Werbung — nur die reine Rechnung mit den aktuellen Steuerregeln.

Kostenlos Unverbindlich Keine Anbieternamen
€ / Monat
Jahre
Wir rechnen automatisch bis zur Regelaltersgrenze (vereinfacht: 67 Jahre) — deine individuelle Grenze kann je nach Geburtsjahr etwas früher liegen.
% / Jahr
Langfristiger MSCI-World-Durchschnitt liegt historisch bei ca. 6–8 % p.a. — reine Orientierung, keine Prognose.
Nur relevant für die Auszahlung aus dem Versicherungsmantel (Halbeinkünfteverfahren).
Dein Endkapital nach Steuern
ETF-Sparplan (Broker/Depot)— €
Versicherungsmantel (Nettopolice)— €
Das ist eine Modellrechnung mit realistischen Marktannahmen — keine Prognose. Welches konkrete Produkt und welche Strategie wirklich zu deiner Situation passen (Steuerbescheid, Familienstand, Anlageziel), klären wir in einem kurzen, persönlichen Gespräch.
Wie kommen diese Zahlen zustande?
Broker-Pfad (Jahr-für-Jahr simuliert): ETF wächst brutto mit der eingegebenen Rendite. Jedes Jahr wird die Vorabpauschale berechnet (Basiszins 2026: 3,20 %, davon 70 % angesetzt, gedeckelt auf die tatsächliche Wertsteigerung) und mit 30 % Teilfreistellung + Sparerpauschbetrag + 25 % Abgeltungsteuer/5,5 % Soli (+ Kirchensteuer falls gewählt) sofort aus dem Depot versteuert — das mindert den Zinseszinseffekt tatsächlich etwas, im Gegenzug erhöht sich dadurch die Anschaffungskosten-Basis, sodass dieser Anteil am Ende nicht nochmal versteuert wird. Zusätzlich wird alle 5 Jahre eine Umschichtung von 50 % der Position angenommen — jede Umschichtung realisiert die Hälfte des bis dahin aufgelaufenen Gewinns, löst sofort Steuer aus und kostet zusätzlich 0,25 % Handelsgebühr auf das umgeschichtete Volumen. Diese Handelsgebühr ist neu einkalkuliert, weil Payment for Order Flow — die Praxis, mit der viele Neobroker bisher "kostenlose" Trades querfinanziert haben — ab 1.7.2026 EU-weit verboten ist (Art. 39a MiFIR-Reform, VO (EU) 2024/791); mit dauerhaft kostenlosen Umschichtungen ist danach nicht mehr sicher zu rechnen.
Versicherungsmantel-Pfad: Wächst mit Rendite minus laufender Kosten, zusätzlich eine feste Jahresgebühr von 36 € unabhängig von der Vertragsgröße (Kontoführung/Stückkosten, wie beim recherchierten Testsieger-Produkt) — bei kleiner Sparrate fällt diese Fixgebühr relativ stärker ins Gewicht als bei einer großen. Zusätzlich werden die marktüblichen Abschluss-/Vertriebskosten in den ersten 5 Vertragsjahren direkt von den monatlichen Einzahlungen abgezogen (front-loaded) — in dieser Phase wird also weniger tatsächlich investiert, als du einzahlst. Danach sind interne Fondswechsel/Umschichtungen steuerneutral — anders als im Depot löst eine Anpassung der Anlagestrategie also keine Steuer aus, UND es fällt keine Handelsgebühr an. Erst bei Auszahlung, wenn Vertragslaufzeit ≥12 Jahre UND Alter ≥62: 15 % Teilfreistellung auf den Gewinn, dann Halbeinkünfteverfahren (nur 50 % des Rests steuerpflichtig) mit deinem persönlichen Grenzsteuersatz — effektiv nur 42,5 % des Gewinns steuerpflichtig. Da wir automatisch bis zur Regelaltersgrenze (67) rechnen, ist die Alter-62-Bedingung praktisch immer erfüllt — entscheidend bleibt nur, ob die Laufzeit ≥12 Jahre beträgt (also Eintrittsalter ≤55).
Warum überhaupt ein Versicherungsmantel statt einer normalen Bruttopolice? Eine Nettopolice enthält keine im Beitrag versteckte Abschlussprovision — der Berater wird stattdessen separat per Honorar bezahlt, wodurch spürbar mehr vom eingezahlten Geld tatsächlich investiert wird (Fachliteratur nennt als Beispiel bei 250 €/Monat über 30 Jahre ca. 24.000 € mehr Endkapital gegenüber einer Bruttopolice mit ~2,5 % Abschlussprovision). Der hier angesetzte Kostenwert (0,4 % laufend + 1 % Abschlusskosten) orientiert sich am Testsieger-Niveau eines unabhängigen Tests von 11 Nettopolice-Anbietern (2025/2026, Effektivkosten-Spanne dort 0,3 %–1,5 %) — bewusst ohne Namensnennung im Tool.
Wichtig: Vereinfachte Modellrechnung für die Orientierung, keine Steuer- oder Anlageberatung. Die Regelaltersgrenze wird vereinfacht mit 67 Jahren angesetzt; je nach Geburtsjahrgang kann deine individuelle Grenze 1–2 Jahre früher liegen. Reale Verträge unterscheiden sich in Kosten, Klauseln und Flexibilität — das hier ersetzt kein persönliches Gespräch.

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Vereinfachte Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben. Steuerliche Annahmen: Basiszins 2026 = 3,20 % (Vorabpauschale), Teilfreistellung Aktienfonds 30 % bzw. 15 % im Versicherungsmantel, Halbeinkünfteverfahren nach der 12/62-Regel (§20 Abs. 1 Nr. 6 EStG), Abgeltungsteuer 25 % + 5,5 % Soli. Individuelle Vertragskosten, Fondsauswahl und persönliche Steuersituation können erheblich abweichen. Ersetzt keine Steuer- oder Anlageberatung.

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